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Ein neues LOGO!

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Aus Marsmännchen wurde der Guardabarranco!

Veränderung sollte her und sie kam.

   jl    

 

Die SchülerFAIRma der Jenaplan-Schule-Jena gibt es jetzt schon seit 2010. Erkennbar war sie stets unter einem grünen Marsmännchenkopf der freundlich im Logonamen lächelte. Die Antenne des Marsmänchen stellte das „i“ in „FAIR“ da. So niedlich dieses Logo auch war, kam es jedoch oft vor, dass aus unserer „SchülerFAIRma“ die „SchülerOma“ wurde, da der runde Kopf für ein „o“ gehalten wurde. Witzig ja, aber leider hatte dies nicht im geringsten mit unseren Absichten zu tun.

Im Schuljahr 2015/16 kam es dazu, dass wir frische Ideen und Veränderung brauchten bzw. wollten. Also waren wir auch der Meinung, ein neues Logo muss her. Ein Logo mit dem wir uns besser identifizieren konnten.

In der PROWO 2015/16 tüftelten wir dann also endlich an Symbolen, Schriftzug, Farben,….wenn schon, denn schon! Proffessionnell stand auf unserem Plan.

Im Vordergrund  unserer Fairma steht immer der Austausch/die Partnerschaft mit unserer Partnerschule „Dulce Nombre“ in  Nicaragua. Also sollte in unserem Logo dies auch erkennbar sein. Da rege Brieffreundschaft zwischen Schülern unserer Schule sowie aus Nicaragua besteht, war das Symbol „Briefumschlag“ perfekt als Symbol des Austausches geeignet. Um darzustellen mit wem wir diesen Austausch gestalten, wählten wir den Guadabarranco. Der Guadabarranco ist der Nationalvogel Nicaraguas und durch seine speziellen Farben sowie die außergewöhnliche Schwanzform schnell wieder zu erkennen. So stellt also der Schriftzug „SchülerFAIRma“ uns, als Firma,  hier in Deutschland dar und der Guadabarranco unseren „zweiten Teil“ in Nicaragua. Der Brief die Verbindung. Durch den schwungvollen Flügelschlag des Vogels, soll die Aktivität unserer Partnerschaft zum Ausdruck kommen.

Des Weiteren haben wir Farben festgelegt, welche dazu dienen sollen unsere Produkte immer erkennbar zu machen. Die Farben sollten Frische, Umwelt, Nachhaltigkeit und Motivation ausdrücken. Orientiert haben wir uns hierfür ebenfalls am Guadabarranco, welcher genau solche Farben in seinem Federkleid trägt. Am Ende haben wir uns für ein frisches Grün, ein warmes Orange und ein leuchtendes Blau entschieden, da sie in der Kombination genau die gesuchte Würze bieten.

Und fertig ist unser neues Design, unter welchem wir nun immer gut erkennbar auftreten!

Spenden

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In unserer SchülerFAIRma drehen sich seit einigen Wochen alle Aktivitäten um ein Crowdfunding-Projekt in Dulce Nombre, Nicaragua. Die dortige Bibliothek „Guardabarranco“, nahe Jenas Partnerstadt San Marcos, soll ein Internetcafé bekommen.

Warum braucht Dulce Nombre eine derartige Einrichtung? Nicaragua ist das ärmste Land Mittelamerikas. Freier Informationszugang und Bildung sind die erfolgreichsten Wege aus der Armut. Aus diesem Grund unterstützt die SchülerFAIRma seit vielen Jahren die dortige Bibliothek.

Die meisten Leute im Gebiet um Dulce Nombre leben eher schlecht als recht von der Landwirtschaft und haben einen nur sehr eingeschränkten Zugang zu Computern. Deshalb wurde nun ergänzend zur Bibliothek ein Internetcafé für die Bevölkerung eingerichtet. Der freie Zugang zu Internet und Medien ist ein großes Gut, das insbesondere Jugendlichen neue Perspektiven, umfangreichere Bildung und das Pflegen sozialer Kontakte außerhalb des Dorfes ermöglicht.

Im Juni 2016 wurde das Internetcafé feierlich eröffnet. Geplant ist, dass es sich zukünftig durch tägliche Einnahmen selber finanzieren kann. Allerdings benötigt es zu Beginn eine Anschubfinanzierung, um Anlaufschwierigkeiten zu überwinden. Aus diesem Grund wurde vom Eine-Welt-Haus e.V. unter Initiative von Ole Breither und Theresa Wittrien, ehemaligen Schülern der Jenaplan-Schule, ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Die SchülerFAIRma unterstützt das Projekt mit vielfältigen Aktionen, z.B. einem Waffelbasar, Verkaufsständen auf Festen sowie Sonderessen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an der Jenaplan-Schule. Die Einnahmen gehen direkt an das Internetcafé. Noch bis zum 20. Oktober kann jeder spenden und zur Realisierung des Projektes beitragen.

Weitere Informationen können Sie unter www.startnext.com/internet-dulcenombre finden.
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Sommerfest des Eine-Welt-Haus

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Schon Tradition hat die Teilnahme der SchülerFAIRma beim Sommerfest des Eine-Welt-Haus e.V. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren wir am Samstag, den 27. August, mit einem Stand vertreten und haben mit Sommerbowle und Obstsalat für Kühlung gesorgt.

Klausurtagung

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Das neue Schuljahr startete in der SchülerFAIRma mit einer Klausurtagung am Dienstag, den 30. August. Ein Rückblick auf Gelungenes im letzten Schuljahr, aber auch Arbeitsschwerpunkte für das kommende standen auf dem Programm. Wir planen für das Frühjahr 2017, Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Dulce Nombre einzuladen, um laufende Projekte fortzuführen (z.B. Müllprojekt) und neue Ideen umzusetzen (z. B. Aufklärungsprojekt). Wer Interesse hat, bei der Organisation des Besuches mitzuhelfen, meldet sich einfach bei der Leitung.

Dienstagsessen und Suppenangebot

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Die Verantwortungsgruppe der SchülerFAIRma verkauft in diesem Schuljahr jeden Dienstag warmes Essen. Neu dazu gekommen ist ein zusätzliches Suppenangebot für die Lehrer und Erzieher in unserer Schule. Am 13.9., starteten wir mit einer Rote Linsen-Kokos-Tomaten-Suppe und einer Blumenkohlsuppe. Das Lehrerzimmer war sehr gut gefüllt, trotz hitzefrei, und wir konnten alle Suppen verkaufen. Das war ein toller Start!!! Nächste Woche gibt´s Tomatensuppe. Im Lehrerzimmer liegt eine Liste, in die sich jeder Interessent eintragen kann!

 

Kochbuch

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In unserer diesjährigen Projektwoche erstellten wir:

…ein Sammelkochbuch unter dem Titel „Fair Kochen“.

Das Kochbuch besteht aus einem Starter-Paket, indem einige Informationen über die SchülerFAIRma sowie den fairen Handel und die ersten drei Rezepte vorhanden sind. Dazu kaufen, kann man in kleineren Päckchen jeweils 3-4 weitere Rezepte, die mit Hilfe einer ab machbaren Buchschraube einfach hinzuzufügen sind. Auf den Rückseiten der Rezeptkarten sind spannende Informationen einer Zutat aus dem jeweiligen Rezept plus ein passendes Foto zu sehen.

Tag 5

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Für einige von uns war die Nacht eher minder schlaferfüllt, weil entweder ein Hahn die ganze Nacht durchkrähte oder 5 Uhr morgen lautstarke Musik ertönte… oder beides. Außerdem war es in der Nacht ebenso wie am folgenden Tag extrem windig, was laut den Einheimischen eine Folge des Klimawandels in den letzten Jahren ist. Frühstück bekamen die Meisten von uns in den Gastfamilien. Hier war von Gallo Pinto und Nudeln bis hin zu Kohl oder auch keinem Frühstück alles dabei. Zum Abschied schenkten wir unseren Gastfamilien „Tupper“-Dosen zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Gummibärchen, die wir extra aus Deutschland mitgebracht hatten, weil es hier nicht so leckere Gummibärchen gibt. Uns ist bewusste, dass es nicht selbstverständlich ist, dass eine Familie, die ohnehin schon wenig hat, einfach zwei Jugendliche für eine Nacht aufnimmt, deshalb waren wir sehr dankbar. In einer kurzen Auswertungsrunde stellten wir fest, dass wir trotz anfänglicher Sorgen nun doch sehr froh waren, diese außergewöhnliche Erfahrung gemacht zu haben. Anschließend bekamen wir eine kleine Führung durch die Bibliothek und das Dorf. Die Bibliothek, die wir ja ganz tatkräftig mitfinanziert haben, ist inzwischen richtig schön! Es gibt schon ziemlich viele Bücher und überall an den Wänden hängen weise Sprüche über Bücher und das lesen, wie zum Beispiel: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“ oder „Der Wert eines Buches misste sich daran, was es in einem auslöst“ (beides sinngemäß übersetzt). Im Dorf besuchten wir eine Stelle, die eigentlich mal eine Quelle war. Inzwischen ist sie trauriger Weise ausgetrocknet, was zum einem dem Klimawandel aber auch der Überbenutzung zu verschulden ist. Mit Projekten wie zum Beispiel einem Wiederaufforstungsprojekt wird versucht, die Quelle wieder zum Sprudeln zu bringen, aber der Fortschritt läuft extrem schleppend, da immer wieder neue Probleme auftreten. Der Mann, der die Führung leitete, betonte vor allem die Verantwortung der Jugendlichen, die er (ebenso wie Erwachsene) versucht, für diese Themen zu sensibilisieren. So soll beispielsweise verhindert werden, dass jemand die kleinen Bäume abholzt oder seine Chemikalien willkürlich in die Natur kippt, obwohl es natürlich auch verständlich ist, dass jemand, der kein Geld für Feuerholz hat, in den Wald geht, um sich welches zu besorgen. Anschließend besuchten wir noch die Schule und den Schulgarten, der momentan auf Grund des Wetters sehr kahl ist, in dem sonst aber verschiedenes Gemüse angebaut wird. Dann ging es per Bus zurück nach San Marcos, wo wir total zerzaust und eingestaubt ankamen. Der letzte Höhepunkt des Tages war eine Nachtwanderung durch den Urwald! Ein Mann mit einer riesigen Taschenlampe zeigte uns Ameisen und Taranteln, sowie Fledermäuse und Krebse. Wir sahen uralte riesige Bäume, die angeblich dafür sorgen, dass die eigenen Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man sie berührt und am allerbesten gefielen uns ein kleiner grüner Frosch mit roten Augen, blauen Beinen und orangenen Füßen und ein Ameisenbär.

-Maggy-