Idee Fairma

Idee und Zielsetzung

Entstanden ist die SchülerFAIRma aus der Nicaraguagruppe, welche sich auf Grund des seit 2002 bestehenden Briefwechsels mit Schülern der Schule “Corazon de Jesùs” in Dulce Nombre bildete. Nach den ersten Austauschreisen und gemeinsamen Projekten mit unserer Partnerschule in Dulce Nombre suchten Schüler nach einer nachhaltigeren Finanzierungsmöglichkeit für die Zukunft. Sie entschieden sich für eine Schüler-GmbH, in der man das bereits existierende Schülercafé mit einbeziehen wollte. Außerdem galt es, eine feste Gruppe zu bilden, die sich um den Austausch kümmern sollte.
Unsere konkreten Ziele, sowie die Grundidee der SchülerFAIRma sind in unserem Selbstverständnis formuliert:
„Wir sind ein von Schüler_innen geleiteter Zusammenschluss, der sich als Schülerfirma (Schüler-GmbH) organisiert. Unsere Anliegen bei der Arbeit sind globales Lernen, Fairness (im Umgang und bei der Ressourcennutzung), Umweltbewusstsein, nachhaltiges Handeln und Verantwortungsbewusstsein. Diese Prinzipien setzen wir uns selbst als Maßstab und wollen andere dafür sensibilisieren.
Wir arbeiten als ein von Schüler_innen geleitetes Unternehmen, unter Beratung und Begleitung von Lehrer_innen. Ehrenamtlich einbringen können sich Schüler_innen ab der vierten Klasse, Lehrer_innen sowie Eltern unserer Schule. Es erfolgt keine Vergütung. Die Leitung wird von zwei Schüler_innen übernommen. Des Weiteren teilt sich die SchülerFAIRma in verschiedene Abteilungen für die je ein_e Abteilungsleiter_in verantwortlich ist.
Wir möchten wirtschaftlich nachhaltig und erfolgreich arbeiten. Hierfür veranstalten wir Basare, Caterings und betreiben das Schülercafé unserer Schule. Beim Einkauf von Lebensmitteln achten wir auf fairen Handel, Regionalität, ökologischen Anbau undwenig Verpackungsabfall (siehe Richtlinien für den Produkteinkauf). Außerdem soll das Angebot saisonal sein.
Mit unseren Gewinnen unterstützen wir Projekte mit und in unserer Partnerschule „Corazón de Jesús” (Dulce Nombre, Nicaragua) und deren unmittelbaren Umgebung. Außerdem verwenden wir unsere finanziellen Mittel für Investitionen vor Ort, die unserem Selbstverständnis entsprechen. Weiterhin beteiligen wir uns an Kosten die im Rahmen von Schulaustauschen unserer Schule anfallen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Schulpartnerschaften mit den Schulen „Corazón de Jesús” und „La Salle Horta” (Barcelona, Spanien). Hierbei sind unsere Ziele der regelmäßige Kontakt zu diesen aufrecht zu erhalten, gegenseitige Besuche zu organisieren und gemeinsame Projekte durchzuführen. Über solche Aktivitäten informieren wir und beteiligen weitest möglich Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern unserer Schule.
Mitglieder der SchülerFAIRma bringen sich aktiv bei der Koordinationsgruppe „Fair-Trade-School” ein. Somit beteiligen sie sich bei der Verankerung wichtiger globaler Lerninhalte im Schulalltag.
Bei unserer Arbeit kooperieren wir eng mit dem Eine-Welt-Haus Jena e.V. und dem Eine-Welt-Laden Jena.”

 

Warum fair einkaufen?

“Wir Leben alle in einer gemeinsamen Welt, in der das Geld allerdings ziemlich unfair verteilt ist. Die meisten Bauern (in anderen Ländern) verdienen zum Beispiel sehr wenig, obwohl sie ziemlich viel und hart arbeiten. Dadurch können sie ihre öfters größeren Familien nicht ernähren und leiden Hunger. Es ist sinnvoll fair einzukaufen, da somit die Bauern, die die Lebensmittel herstellen, mehr Geld verdienen, wodurch sie sich und ihre Familie ehrnähren können.”     

Caspar Laute, Dingos 8b