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Auch diesen Morgen wurden wir erneut mit leckeren Früchten, frisch gepresstem Maracujasaft und Gallo Pinto zum Frühstück verwöhnt. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Bus nach Diriamba. Dort wollten wir mit der Arbeit an den Hängematten fortfahren und ein Museum besuchen. Auf der Fahrt stachen uns erneut die großen Unterschiede zum deutschen Verkehr ins Auge: Am liebsten bewegt man sich hier per „Dreiradtaxi“ oder auf einer Riksha durch die Straßen, aber auch von überfüllten Bussen und Kleintransportern wimmeln die Straßen. Es gibt kaum Ampeln oder Ähnliches und auf den ersten Blick erscheint alles sehr chaotisch. Dennoch brauch man keine Angst vor Zusammenstößen zu haben, denn hier passt jeder auf jeden auf.

Auf dem Weg zum ökologischen Museum durch Diriambas bunte und belebte Innenstadt konnten wir die vielen schönen Details an allen Straßenencken und in jedem Innenhof bewundern: Überall kleine Stände mit Obst, Brot und Süßigkeiten, Schuputzer, Barbiere bei der Arbeit, müde Hunde auf dem heißen Gehweg, bunte Graffitys und filigrane Fenstergitter. Da weiß man gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll und so kamen wir (wie schon so oft) etwas verspätet im Museum an. Die Leute waren aber sehr nahsichtig und so erhielten wir eine nette Einführung in Nicaraguas Tier- und Pflanzenwelt und über die Umweltprobleme und Lösungsansätze. Besonders spannend war es für uns, Näheres über die Meeresschildkröte zu erfahren.

Nach der Führung aßen wir gemeinsam mit den Nicas Mittag, es war wir immer sehr lustig sich in der gegenseitigen Sprache zu versuchen.

Anschließend besuchten wir wieder die Behindertenwerkstatt und versuchten unser Glück wieder beim Hängemattenknüpfen. Das gemeinsame Arbeiten mit den Behinderten hat uns alle sehr angerührt und es war schön zu sehen, wie verbunden man doch über körperliche, geistige und sprachliche Hürden hinweg miteinander sein kann.

Mit diesen Gefühlen machten wir uns schließlich auf den Weg zurück nach San Marcos. Dort statteten wir dem, nach Teresas Empfehlungen, besten Bäcker einen Besuch ab, was sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Nach dem wieder sehr leckeren Abendbrot hörten wir uns einen Vortrag über die Geschichte Nicaraguas in der Stattbibliothek an und krabbelten erschöpft unters Moskitonetz, das trotz Absicherung mit Reiszwecken prompt abfiel.

-Lotta & Frieda-